Produktion

Grillholzkohle aus dem Langmeiler.

Bei uns wird seit rund 70 Jahren Grillholzkohle gebrannt, überwiegend aus Buche, dazu Fichte. Immer im Langmeiler: 14 m lang, 3 m breit, vorne 1,5 m und hinten 3 m hoch. Pro Meiler kommen etwa 100 Raummeter Holz hinein.

  1. 01

    Einlegen

    Zum Einlegen werden ganze, 3 m lange Holzstämme und Holzscheiter (zum Füllen der Zwischenräume) verwendet. Dabei gilt: Je besser und dichter der Meiler geschlichtet wird, desto besser funktioniert die Verkohlung.

  2. 02

    Abdecken

    Anschließend wird der Meiler mit Reisig und Lösch (einer Mischung aus Kohlenstaub, Sand und Erde) luftdicht abgedeckt.

  3. 03

    Entzünden

    Vorne werden zwei 1 m² große Löcher offen gelassen, um den Meiler anzünden zu können. Nach dem Entzünden werden auch diese abgedeckt.

  4. 04

    Brand führen

    In den kommenden vier bis sechs Wochen steht der Meiler Tag und Nacht unter Beobachtung. Die Luft muss durch das Bohren von Luftlöchern so durch den Meiler geleitet werden, dass das Holz gleichmäßig verkohlt, jedoch nicht verbrennt. Dazu ist viel Erfahrung von Nöten.

  5. 05

    Stören

    Etwa 1 Woche nach dem Anzünden können die ersten Kohlen entnommen werden (= Stören). Dazu wird der fertig gekohlte Teil des Meilers geöffnet, die Kohle entnommen, abgelöscht und der Meiler danach wieder mit Lösch abgedeckt.

  6. 06

    Verpacken

    Nach einer 1-tägigen Abkühlzeit werden die fertigen Kohlen in Säcke verpackt.

Verkauft werden die Holzkohlen hauptsächlich zum Maronibraten und an Privatpersonen zum Grillen.

Holz aus dem eigenen Wald
Den Meiler schlichten
Tag und Nacht beobachtet
Abfüllen in Papiersäcke

Impressionen

Aus dem Meiler.

Frisch geschlichteter Meiler im WaldHolzstapel mit verkohlten StützpfostenBlick auf frische Holzkohle im MeilerWand aus geschlichtetem HolzVerkohlter Stamm-Querschnitt mit JahresringenQuerschnitte von Buchen- und FichtenholzFertige Holzkohle mit schillernder Oberfläche